Mission

Der Film will den Konsumenten informieren, mit Wissen zum Thema ausstatten, seine Wachsamkeit schärfen, ihn zu mündigem Verhalten ermuntern, und um ihn zum Widerstand gegen Fremdbestimmung aufzurufen.

Heatball

Sind Sparlampen giftig?

Jede Kompaktleuchtstofflampe enthält Quecksilber, ohne dieses Metall, eines der giftigsten Elemente der Welt, funktionieren sie nicht. Die erlaubte Höchstgrenze sind 5mg – kontrolliert wird dies aber weder von der EU noch von einzelstaatlicher Seite.

Im August 2011 verklagt die Deutsche Umwelthilfe die Baumarktkette Hornbach: Die untersuchten Lampen der Marke “Flair Energy” enthielten bis zu 13mg Quecksilber. Mehr Informationen zu Quecksilber hier (link)

Wie viele Marken sonst noch einen überhöhten Quecksilbergehalt aufweisen, ist nicht bekannt. Es gibt zwei Methoden, Quecksilber in die Lampen einzubringen: In flüssiger Form, dies ist die billigere, traditionelle Methode. Sie hat den Nachteil, dass die Dosierung nicht so exakt ist. Das Quecksilber kann auch in Form einer Amalgam-Tablette in die Lampe eingebracht werden, die Menge lässt sich hier genauer bestimmen. In beiden Fällen aber gilt, dass das Quecksilber beim Einschalten der Lampe verdampft, erst im gasförmigen Zustand wird UV-Strahlung emittiert, die von der Beschichtung an der Innenseite des Glaskolbens in sichtbares Licht umgewandelt wird. Quecksilber ist im gasförmigen Zustand am giftigsten: Es kann eingeatmet werden und wird über die Lunge sofort ins Blut aufgenommen, wo es sich dann im Körper anlagert, kommt auf den momentanen Zustand des einzelnen an. Besonders giftig ist Quecksilber in Kombination mit Blei.