Mission

Der Film will den Konsumenten informieren, mit Wissen zum Thema ausstatten, seine Wachsamkeit schärfen, ihn zu mündigem Verhalten ermuntern, und um ihn zum Widerstand gegen Fremdbestimmung aufzurufen.

Heatball

Die Halogenlampe

Halogenlampen, die mit zwölf Volt Spannung an einem Transformator betrieben werden, sind grundsätzlich genauso aufgebaut wie normale Glühlampen.

Worin aber besteht der Unterschied zwischen den beiden Systemen?

GlühlampeBei beiden Typen erhitzt sich eine Wolframwendel durch Stromfluss bis zur Weißglut und erzeugt so Licht. Da hierbei große Hitze entsteht, darf im Glaskolben kein Sauerstoff vorhanden sein, weil sonst das Wolfram verbrennen würde. Deshalb füllt man Glüh- und Halogenlampen mit reaktionsträgen Edelgasen oder Stickstoff.
Eine Besonderheit von Halogenlampen ist ihr kleiner Quarzkolben, in dem ein gewickelter Wolframfaden steckt. Der ist – im Gegensatz zur Glühbirne – axial ausgerichtet und lenkt so das Licht optimal. Ein weiterer Unterschied zur Glühbirne besteht darin, dass die Drahtwendel um einige hundert Grad heißer sind. Das erhöht den Wirkungsgrad, also die Helligkeit bei gleicher Leistung, beträchtlich.

Lange Lebensdauer

Normalerweise hätte eine solche Lampe nur eine kurze Lebensdauer, weil mit der höheren Temperatur das Wolfram deutlich schneller abdampfen und die Glühwendel zum Schmelzen bringen würde. Das Abdampfen lässt sich nicht verhindern, wohl aber kann man das abgedampfte Material dazu bringen, sich wieder an der Wendel anzulagern – mit einem Trick: Man setzt Halogene zu.
Die abdampfenden Wolframatome verbinden sich mit den Halogenen zu Wolframhalogenid, das bei Temperaturen von einigen hundert Grad Celsius gasförmig ist. An der Glühwendel mit seiner Temperatur von etwa 2600 bis 2900 Grad Celsius zerfällt es in freies Halogen und Wolfram, das sich wieder an der Wendel anlagert.