Mission

Der Film will den Konsumenten informieren, mit Wissen zum Thema ausstatten, seine Wachsamkeit schärfen, ihn zu mündigem Verhalten ermuntern, und um ihn zum Widerstand gegen Fremdbestimmung aufzurufen.

Heatball

LUX

Lux-Lumen-DefinitionLUX ist die Maßeinheit für Beleuchtungsstärke und beschreibt die auftreffende Helligkeit an einem beleuchteten Ort. Sie gibt also an, wieviele der Lumen, die eine Lampe ausstrahlt, tatsächlich auf einer Fläche ankommen. Zum Beispiel auf den Esstisch, den Schreibtisch oder der Arbeitsplatte. Für den professionellen Bereich sind – je nach Tätigkeit – entsprechende Luxwerte vorgeschrieben, die Lichttechniker mit Luxmeter messen.
Um eine Vorstellung von der Einheit der Beleuchtungsstärke zu erhalten, kann man sich eine Kerze denken: Im Abstand von einem Meter erzählt sie – per Definition mit einer Normflamme – ein LUX. Das entspricht einer Lampe, die mit einem Lumen einen Quadratmeter gleichmäßig ausleuchtet. Ein LUX ist also sehr wenig. Logischerweise hängt es auch davon ab, wie weit die Lichtquelle von der Fläche entfernt ist. Die Berechnungsformel dafür: Die Beleuchtungsstärke nimmt mit dem Quadrat der Entfernung von der Lichtquelle ab. Also wenn die Lampe statt einem Meter nun zwei Meter weit vom Esstisch entfernt hängt, verringert sich die Beleuchtungsstärke auf dem Tisch – überproportional – auf nur noch ein Viertel des ursprünglichen Wertes. Die 600 Lumen starke Lampe wirkt dann nur noch wie 150 Lumen bei nicht verdoppeltem Abstand.
LUX ist also ein Wert, der von den Umständen, in denen eine Lampe leuchtet, beeinflusst wird. Er ist immer abhängig vom Abstand der Lichtquelle. Die Helligkeit „verdünnt“ sich also gewissermaßen im Raum. Eine 25 Watt Glühlampe kann eine Eimer ausleuchten, aber keinen Esstisch. Deshalb hat es auch wenig Sinn, einen LUX Wert auf der Packung abzudrucken. Dennoch ist er das lichttechnische Maß für eine bestimmte Beleuchtungsstärke.